Prohibition of Torture – Law and Reality in the 21st Century*

The right not to be tortured is absolute, non-derogable and peremptory. In other words, torture cannot be justified under any circumstances. In spite of this ill-treatment, including torture, is reality in many parts of the world.

How can this discrepancy between legal pledges and reality be explained?

This will be discussed on 9th July 2014, 6 p.m./VMP 6, Phil F University of Hamburg by:

Bojan Gavrilovic (Master of Laws in Human Rights)

is a doctoral candidate at the Faculty of Law of the University of Hamburg (field of research: prohibition of ill-treatment under international law). His work experience includes monitoring prisons and psychiatric institutions, providing legal aid to asylum seekers, writing submissions and reports to international bodies, setting up national mechanisms for the prevention of torture in Serbia etc.

*The event will be held in English. Offensive images might be shown.

Prohibition of Torture A3 jpeg

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Das verordnete Geschlecht. Zwangsoperationen von Intersexuellen in Deutschland.

Eines von 2000 Kindern wird ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale geboren.
Während die Beschneidungsdebatte zu heftigstem medialen Aufruhr führte werden in Deutschland nach wie vor – unter weitgehendem Desinteresse der Öffentlichkeit – schwerwiegende und irreversible chirurgische Eingriffe an den Genitalien dieser Kleinkinder vorgenommen, um sie einem der beiden offiziell anerkannten Geschlechter anzupassen.
Oliver Tolmein wird über die rechtlichen und politischen Hintergründe sowie die teils gravierenden Folgen dieser Eingriffe informieren.

mit RA Dr. Oliver Tolmein (Kanzlei Menschen und Rechte, HH)
Mi 24.04.13, 19 Uhr, Rechtshaus Uni Hamburg

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Dies Academicus

Morgen, am 17. April, fallen alle Vorlesungen an der Universität Hamburg aus. Auf dem stattdessen stattfindenden Dies Academicus wird um Bologna diskutiert. Bologna ist uns Juristen egal? Kurz gesagt: leider nicht. Daher sollten auch Studenten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sich morgen ab 9:00 Uhr im Hörsaal ESA A einfinden.

Mehr Infos gibt es in unserem aktuellen Paragraphenreiter.

Die Gesamtfassung unserer darin vorgestellten Vorschläge zur Reform des Studiums an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät findet ihr hier.

Fritz Bauer – Tod auf Raten

Am Mittwoch, den 28. März zeigen wir ab 20 Uhr im Café Knallhart (Der Glaskasten schräg gegenüber des Philturms)
den Film Fritz Bauer – Tod auf Raten
von Ilona Ziok.

Noch nicht auf DVD veröffentlicht!
Eintritt frei!

Über den Film
Das faszinierende Schicksal eines Geburtshelfers der deutschen Demokratie, eines unbeirrbaren Mahners und kritischen Juristen zeigt uns, wie sehr das Recht in den Händen ihrer Anwender liegt und welche gesellschaftliche Verantwortung sie tragen.

Ein engagierter Staatsanwalt, der sich in der Nachkriegszeit vehement für die Aufklärung und Ahndung der NS-Verbrechen einsetzte und dabei größte Widerstände des Nachkriegssyndroms überwinden musste: Wegschauen und Schweigen über Kriegsverbrechen waren die Reaktion einer Nation, die tief in den Abgrund geschaut hatte. Der frühere KZ-Inhaftierte provozierte den Zeitgeist mit Worten wie:

 „Nichts gehört der Vergangenheit an.
Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“