„Fritz Bauer – oder Auschwitz vor Gericht“

Mittwoch, 9. April 2014 um 19 Uhr
Hörsaal ESA H im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

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Der Jurist, Journalist und Autor Ronen Steinke liest aus seiner neuen Biografie „Fritz Bauer – oder Auschwitz vor Gericht“ (Piper, 2013).

Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen.

Aber wer war der kämpferische Einzelgänger wirklich? Ronen Steinke erzählt das Leben eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde.

Die Veranstalter würden sich freuen, im Anschluss mit den Anwesenden über Themen wie die Aufarbeitung der (Nicht-) Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen, die spezifische Rolle von Juristinnen und Juristen dabei sowie Zivilcourage und Eigenverantwortung ins Gespräch zu kommen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

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Podiumsdiskussion: „Anlasslose Überwachung – (K)ein Thema?“

Wir empfehlen: Morgen, am 08.03.2014, findet eine Podiumsdiskussion der Humanistischen Union unter dem Titel „Anlasslose Überwachung – (K)ein Thema?“ zum Verhältnis von Bürgerrechten, Freiheit und Sicherheit im Baseler Hof, Esplanade 11, Hamburg, Raum „Bern“ von 14:00-17:00 statt. Eingeladen sind: Wolfgang Hoffmann-Riem, Bundesverfassungsrichter a.D., Professor; Rolf Gössner, Publizist, Journalist, Bürgerrechtsaktivist, fast 40 Jahre rechtswidrig vom Verfassungsschutz beobachtet; Manfred Murck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hamburg, Soziologe; Bernhard Docke, Rechtsanwalt, u.a. von Murat Kurnaz – ehemaliger Gefangener in Guantánamo.

Näheres hier: http://hamburg.humanistische-union.de/nc/aktuell/detail/back/aktuell-3/article/anlasslose-ueberwachung-kein-thema/